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Sparpakete – WGKK

Sparpakete – WGKK published on

Ich könnte echt kotzen, seit 01.02.2012 hat die WGKK die Betteinlagen aus dem Leistungskatalog ersatzlos gestrichen. Was bedeutet das für uns RollifahrerInnen, selber kaufen und laut Nachfragen kostet die Betteinlage 60x90cm bei Einzelbezug fast 20 Euro (50 Stk.) und bei Quartalsbezug (6 Packungen) ca. 18 Euro (50 Stk.). Somit belaufen sich aktuell die Mehrkosten auf 36 Euro pro Monat. 

Ein Kommentar von Michael Koll

www.rollstuhl.at


Links zum Thema:

Streichung von Betteinlagen aus dem Leistungskatalog der WGKK

Die Krankenkasse bittet die Betroffenen zur Kasse

Land Niederösterreich hebt Barrierefreiheit auf

Land Niederösterreich hebt Barrierefreiheit auf published on

Voraussichtlich für den Zeitraum eines halben Jahres beabsichtigt das Land Niederösterreich aus Spargründen die Barrierefreiheit bei der Bezirkshauptmannschaft Bruck an der Leitha aufzuheben. Bereits seit Februar ist diese Maßnahme zum Leid und Nachteil Tausender Bürger des Verwaltungsbezirkes in Kraft; davon betroffen sind jedoch nicht nur Menschen mit Behinderung, sondern der überwiegende Anteil aller Bürger, Besucher und Hilfesuchenden der Behörde. Der Bezirkshauptmannschaft sind die Hände gebunden, denn die Ursache liegt an den Fehlentscheidungen der zuständigen Fachabteilung LAD3, vom Amt der NÖ Landesregierung. Dessen Leiter, Dr. Gerhard Tretzmüller stellt erst für die kommenden Monate eine Verbesserung in Aussicht – unfassbar …

Direktlink zum Video: Nachrichtenmagazin „DER GLÖCKEL“

NÖ: Aus Spargründen barrierefreien Zugang gesperrt

Schon seit 3 Monaten ist der barrierefreie Zugang beim Parkplatz des Verwaltungsgebäudes der Bezirkshauptmannschaft Bruck an der Leitha gesperrt – ein Wartungsvertrag für eine automatische Türe wurde vom Land NÖ gekündigt.

Direktlink zum Artikel in BIZEPS:

Pflegelifter: Krankenkasse muss zahlen

Pflegelifter: Krankenkasse muss zahlen published on

Ein 91-jähriger Mann, dem der Arzt ein Hilfsmittel verschrieben hatte, siegt vor dem Höchstgericht. 

Wien/Aich. Wenn die Bewegungsfähigkeit eines Menschen so stark eingeschränkt ist, dass er nicht aus eigener Kraft stehen kann, dann hilft ein Pflegelifter. Dieser ist eine Konstruktion mit Tragegurten, mit deren Hilfe Patienten mit einer Restmobilität in eine vertikale Position gebracht werden können. Das erleichtert das Wechseln der Kleidung oder die Körperpflege. Doch auch wenn der Arzt einem demenzkranken 91-Jährigen diese Hilfe verschrieben hatte, wollte die Krankenkasse nicht dafür zahlen.

Der Mann klagte, scheiterte aber zunächst vor dem Landesgericht Leoben. Dieses argumentierte damit, dass es sich bei einem Pflegelifter um keinen Heilbehelf handle – denn er heile ja nichts. Als Hilfsmittel sei der Pflegelifter zwar anzusehen. Im konkreten Fall sei er aber nicht nötig, weil er nicht den Mann, sondern vor allem den Pfleger entlaste. Das Oberlandesgericht Graz entschied aber für den Greis. Der Pflegelifter sei ein notwendiges Hilfsmitel, zumal die noch bestehende Restbeweglichkeit des Mannes so über einen möglichst langen Zeitraum erhalten werden kann.
Der Oberste Gerichtshof (10 ObS 26/12i) bestätigte das Urteil: Solange eine Krankheit durch Heilbehelfe beeinflussbar und eine Verbesserung bzw. eine Stabilisierung der Gesundheit zu erwarten ist, müsse die Krankenkasse die Kosten tragen. Und der Pflegelifter dehne die verkürzte Muskulatur, zudem wirke sich eine erhöhte Mobilität günstig auf Begleiterkrankungen der Demenz aus.

(„Die Presse“, Print-Ausgabe, 14.05.2012)

Link „Die Presse“

Gericht hält Mann mit 2 Fingern für arbeitsfähig!

Gericht hält Mann mit 2 Fingern für arbeitsfähig! published on

Bericht: Heute

Es hilft nichts, das Recht auf seiner Seite zu haben. Man muss auch mit der Justiz rechnen. Der 40-jährige Wolfgang Jirik hat’s jetzt am Wiener Arbeitsgericht erlebt: Laut Urteil macht ihn seine Fingerfertigkeit nicht berufsunfähig, Darf nicht in Pension. Der Invalide hat nur Handstümpfe.

Bures/Pröll: Baustart für Modernisierung Bahnhof Korneuburg fixiert – 14 Mio. Euro werden investiert

Bures/Pröll: Baustart für Modernisierung Bahnhof Korneuburg fixiert – 14 Mio. Euro werden investiert published on

Korneuburg bekommt einen von Grund auf modernisierten, barrierefreien Bahnhof, mit Park & Ride und Bike & Ride sowie einem neuen Busbahnhof und einer durchgängigen Fußgängerunterführung.

Link Bizeps

Maiaufmarsch der Wiener SPÖ am 1. Mai 2012: Interviews zum Thema Barrierefreiheit

Maiaufmarsch der Wiener SPÖ am 1. Mai 2012: Interviews zum Thema Barrierefreiheit published on

Mag. Bernadette Feuerstein, Vorsitzende der SLIÖ(Selbstbestimmt Leben Initiative) war von der Rede Kanzler Faymanns beeindruckt, der darin auch das Thema Pflege ansprach. Viel Arbeit der Behindertenbewegung stünde noch bevor, damit diese auch in die Arbeitsgruppen miteinbezogen werden.

Dr. Michael Ludwig, Wohnbaustadtrat, sieht den 1. Mai als größte politische Kundgebung in Österreich. Informationen zu behindertengerechten Maßnahmen kann man sich über die Fachstelle für barrierefreies Planen, Bauen und Wohnen in der Muthgasse einholen.

Infrastrukturminister Doris Bures zum Thema Barrierefreiheit: 100 Bahnhöfe werden barrierefrei gestaltet, Ziel muss es aber sein alle Bahnhöfe österreichweit „ins 21. Jahrhundert zu bringen“ und barrierefrei zu gestalten. Das Ziel (laut Bundesbehindertengleichstellungsgesetz soll bis 2016 der öffentliche Raum barrierefrei sein), habe man nicht aus „Jux und Tollerei festgeschrieben“, auf einen konkreten Endtermin, wann dieses Ziel erreicht wird, konnte sie sich aber nicht festlegen.

DI Rudolf Schicker, Klubobmann der SPÖ-Wien, forciert die Rot-Grüne Zusammenarbeit auch auf Bundesebene und verteidigt die Parkraumbewirtschaftung. Er ist auf den ULF (Niederflurstraßenbahn), „Porsche mit Fahrer“ für 2 Euro – und die U-Bahn in Wien stolz.

Josef Kalina, ehemaliger SPÖ-Bundesgeschäftsführer, war jahrelang mit dem Thema Barrierefreiheit (Umbau der Parteizentrale in der Löwelstraße) konfrontiert.

Behindertenaktivisten sind mit den Ergebnissen jedoch nicht zufrieden.

Adi“ Tiller, Bezirkskaiser von Döbling, verteilte Lunchpakete bei einer Oldtimer-Rallye vor dem Q19. Den Vorwurf einer so genannten „Blindenampel“ nicht gleich zugestimmt zu haben, entgegnet er: „Wenn die Grünen dem Bezirksbudget nicht zustimmen, können sie auch an das Budget keine Anträge stellen.“ Und weiter: „Tiller ist schon acht Mal wiedergewählt worden, die Grünen sind am Holzweg.“ Die Vorgaben des Bundesbehindertengleichstellungsgesetzes (Barrierefreiheit bis 2016) könne der Bezirk nicht erfüllen.

Dr. Heinz Hieber, Klubobmann der Döblinger Grünen: „Zur Causa „Blindenampel“: Hieber wirft Tiller eine undemokratische Haltung vor. Eine Sehbehindertenorganisation sei an die Döblinger-Grünen herangetreten, da ein Betroffener die Döblinger Hauptstraße-Billrothstraße nur unter größter Gefahr überqueren kann. Die Ampelanlage ist noch immer nicht mit Lautsignalen ausgestattet. Deshalb stellten die Grünen bei der letzten Sitzung einen diesbezüglichen Antrag. Darauf entbrannte eine heftige Debatte im Bezirksparlament. BV Tiller warf den Grünen vor, wenn sie dem Bezirksbudget nicht zustimmen, gibt es auch für derartige Maßnahmen kein Geld. Hieber führt weiter aus, dass jedes Jahr über eine Million vom veranschlagten Bezirksbudget überbleibt, da könnte man locker bis 2016 alle Kreuzungen in Döbling mit Gehsteigabsenkungen, aber auch sämtliche Ampeln im Bezirk mit Lautsignalen ausstatten. Es liegt am Willen der ÖVP. Dem Antrag wurde dann zwar einstimmig zugestimmt, jedoch ist es fraglich, ob diese behindertengerechte Maßnahme, wie die Erfahrung zeigt, tatsächlich rasch umgesetzt wird.

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