{"id":2807,"date":"2015-05-21T06:47:28","date_gmt":"2015-05-21T05:47:28","guid":{"rendered":"http:\/\/def8d032-efe6-401d-bdb5-144208a9c84f"},"modified":"2019-04-26T12:12:32","modified_gmt":"2019-04-26T11:12:32","slug":"sensibilisierung-ehrenamtlich-von-einer-die-auszog-um-sich-zu-wundern","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/bmin.info\/WP\/2015\/05\/21\/sensibilisierung-ehrenamtlich-von-einer-die-auszog-um-sich-zu-wundern\/","title":{"rendered":"Sensibilisierung ehrenamtlich? &#8211; Von einer die auszog um sich zu wundern"},"content":{"rendered":"<div class=\"style_SkipStroke_3 shape-with-text flowDefining\">\n<div class=\"text-content style_External_613_144\">\n<div class=\"style\">\n<p class=\"paragraph_style_1\">Text: <a title=\"http:\/\/www.smilerkreativ.at\/bi\/BMINklusiv\/Obermeir.html\" href=\"http:\/\/www.smilerkreativ.at\/bi\/BMINklusiv\/Obermeir.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Gabriela Obermeir<\/a><\/p>\n<p class=\"paragraph_style_1\">\u00c4rgern will man sich schon lang nicht mehr. Man verfolgt die <span class=\"style_1\">Devise<\/span>\u201enur wundern, wenn \u00fcberhaupt\u201c! Denn, ein \u00c4rger \u00fcber Reaktionen und Handlungsweisen in der Gesellschaft wird h\u00f6chstens mit einer <span class=\"style_1\">chronischen Gastritis<\/span> belohnt.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<div id=\"generic-body-attributes\" class=\"Body\"><\/div>\n<\/div>\n<div id=\"id3\" class=\"style_SkipStroke_2 shape-with-text\">\n<div class=\"text-content graphic_textbox_layout_style_default_External_613_1635\">\n<div class=\"graphic_textbox_layout_style_default\">\n<p class=\"paragraph_style_2\"><strong>Also beschlie\u00dft man sich zu wundern \u00fcber Folgendes:<\/strong><\/p>\n<p class=\"paragraph_style_3\">Man ist \u00fcberzeugt, dass es viel zu tun gibt um eine fl\u00e4chendeckende Inklusion in die N\u00e4he unserer Gesellschaft zu bringen. Und damit die Gesellschaft wei\u00df, was das \u00fcberhaupt f\u00fcr Menschen sind, die sie inkludieren will, schn\u00fcrt man seinen <span class=\"style_1\">Ranzen<\/span> und zieht hinaus in die Gesellschaft. Als Selbstvertreterin, als Expertin in eigener Sache.<\/p>\n<p class=\"paragraph_style_2\"><strong>Der Ranzeninhalt<\/strong><\/p>\n<p class=\"paragraph_style_3\">In den Ranzen packt man eine Online-Pr\u00e4sentation des zweist\u00fcndigen <span class=\"style_1\">Workshops<\/span> und vier <span class=\"style_1\">Handouts<\/span>, die noch mehr zum Verst\u00e4ndnis beitragen sollen. Dar\u00fcberhinaus einen Brief \u00fcber das Angebot und die Notwendigkeit einer Sensibilisierung hinsichtlich Menschen mit Behinderungen. Halt! Eines hat man noch vergessen! Man traut sich \u20ac 150,- f\u00fcr die wochenlange Arbeit zu verlangen.<\/p>\n<p class=\"paragraph_style_2\"><strong>Schulische Sensibilisierung<\/strong><\/p>\n<p class=\"paragraph_style_3\">Wenn wir ein \u201eProblem\u201c beseitigen wollen, sollten wir mit der L\u00f6sung unten beginnen und uns langsam hinaufarbeiten \u2026 ist man \u00fcberzeugt. Man wendet sich an die Schulen, die Wissensvermittler f\u00fcr Heranwachsende in unserer Gesellschaft. Leider hat man nicht die n\u00f6tigen <span class=\"style_1\">Ressourcen<\/span> an Ruhe und das n\u00f6tige \u201e<span class=\"style_1\">know how<\/span>\u201c um jungen, kleinen Menschen etwas zu vermitteln. Also richtet man seine Arbeit an die 8. &#8211; 12. Schulstufe und an die Berufsschulen.<\/p>\n<p class=\"paragraph_style_2\"><strong>Die Ablehnung und das Desinteresse<\/strong><\/p>\n<p class=\"paragraph_style_3\">Die p\u00e4dagogische Leitung des Pflichtschulbereichs im Stadtschulrat f\u00fcr Wien antwortet mit einem Auszug aus dem Lehrplan &#8211; lange und freundlich. Es seien die Lehrer ohnehin angehalten die Sch\u00fclerInnen diesbez\u00fcglich zu unterrichten und au\u00dferdem g\u00e4be es kein <span class=\"style_1\">Budget<\/span> f\u00fcr solche Workshops. Der Berufsschulinspektor antwortet kurz und knapp mit den Worten: \u201eWir nehmen niemanden von aussen.\u201c Und alle Privatschulen Wiens k\u00f6nnen sich zu keiner einzigen Reaktion auf das Angebot hinreissen lassen.<\/p>\n<p class=\"paragraph_style_2\"><strong>Man wundert sich<\/strong><\/p>\n<p class=\"paragraph_style_3\">H\u00e4tte man kein Geld verlangt, w\u00e4re man vielleicht eingeladen worden. Nat\u00fcrlich arbeitet man auch ehrenamtlich und das gerne. Aber nicht nur! Vor allem will man niemals das Bild vermitteln, dass Menschen mit Behinderungen nicht verdienen m\u00fcssen, sollen, k\u00f6nnen oder d\u00fcrfen! Und man ist auch der Meinung nicht ernst genommen zu werden in der heutigen Zeit, wenn man f\u00fcr seinen Arbeitseinsatz kein Geld verlangt, vor allem gegen\u00fcber <span class=\"style_1\">\u00f6ffentlichen Institutionen<\/span>. H\u00e4tte jemand gefragt, ob man auch ehrenamtlich dazu bereit ist, h\u00e4tte man ohnedies zugestimmt. Jedoch so weit ist man gar nicht gekommen. Dass Privatschulen, die sich selbst verwalten, es nicht mal der M\u00fche wert finden zu reagieren, ist aber schon ein starkes St\u00fcck.<\/p>\n<p class=\"paragraph_style_2\"><strong>Der leere Ranzen<\/strong><\/p>\n<p class=\"paragraph_style_3\">Man hat den Ranzen wieder ausgepackt, um Platz zu machen f\u00fcr eine neue Aufgabe. Die kommt bestimmt. Sensibilisieren wird man nach wie vor. Im Alltag und spontan. Den Nachbarn, den Kellner, die Kassiererin, usw. &#8230;<\/p>\n<p class=\"paragraph_style_3\">Man ist ausgezogen, um sich zu wundern. Das h\u00e4tte man sich eigentlich sparen k\u00f6nnen. Aber wie heisst\u00b4s so sch\u00f6n? \u201eDer Weg ist das Ziel.\u201c<\/p>\n<p class=\"paragraph_style_3\"><a title=\"https:\/\/docs.google.com\/document\/d\/1i4OZ9V7YgDB_2-VGd4REUvhkG6U5uw1D_HTYpYeoF-U\/edit?usp=sharing\" href=\"https:\/\/docs.google.com\/document\/d\/1i4OZ9V7YgDB_2-VGd4REUvhkG6U5uw1D_HTYpYeoF-U\/edit?usp=sharing\">W\u00f6rterbuch Leichte Sprache<\/a><\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Text: Gabriela Obermeir \u00c4rgern will man sich schon lang nicht mehr. Man verfolgt die Devise\u201enur wundern, wenn \u00fcberhaupt\u201c! Denn, ein \u00c4rger \u00fcber Reaktionen und Handlungsweisen in der Gesellschaft wird h\u00f6chstens mit einer chronischen Gastritis belohnt. 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