{"id":4501,"date":"2017-06-23T13:13:00","date_gmt":"2017-06-23T12:13:00","guid":{"rendered":"http:\/\/bmin.info\/WP\/?p=4501"},"modified":"2017-06-26T17:30:29","modified_gmt":"2017-06-26T16:30:29","slug":"persoenliche-assistenz-hoert-auf-damit-zu-evaluieren-und-tut-was","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/bmin.info\/WP\/2017\/06\/23\/persoenliche-assistenz-hoert-auf-damit-zu-evaluieren-und-tut-was\/","title":{"rendered":"Pers\u00f6nliche Assistenz: \u201eH\u00f6rt auf damit zu evaluieren und tut was!\u201c"},"content":{"rendered":"<p>Text: BMIN<br \/>\nIn einem Kommentar auf der Webseite <a href=\"https:\/\/www.behindertenarbeit.at\/57299\/hoert-auf-damit-zu-evaluieren-und-tut-was\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">behindertenarbeit.at<\/a> gibt <a href=\"http:\/\/www.bmin.info\/Aktivist\/Aktivist\/Stix.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Thomas Stix<\/a> eine Stellungnahme zur Lage der Pers\u00f6nlichen Assistenzleistung (PGE) in Wien ab. <em>\u201eEs muss was weitergehen bei der Pers\u00f6nlichen Assistenz. Mit Befragungen und Evaluierungen ist den wartenden Betroffenen nicht geholfen\u2026\u201c<\/em><\/p>\n<p>Stix nimmt sich kein Blatt vor den Mund und schreibt offen, dass in Wien \u201eder Hut brennt\u201c und der Wertverlust nach neun Jahren Nicht-Valorisierung mittlerweile 20% betr\u00e4gt.<\/p>\n<p>Stix weiter: <em>\u201eDer f\u00fcr die Abwicklung der PGE (Pflegegelderg\u00e4nzungsleistung f\u00fcr Pers\u00f6nliche Assistenz) Verantwortliche, Peter Hacker (Leiter des Fonds Soziales Wien), lie\u00df eine Gruppe von AktivistInnen mit der Forderung nach einer Erh\u00f6hung der Mittel erst k\u00fcrzlich eiskalt abblitzen. Ein paar Tage sp\u00e4ter erhielten die PGE-BezieherInnen dann einen als \u201eKundInnenbefragung\u201c titulierten Evaluierungsbogen[&#8230;].<\/em><br \/>\n<em>Eine sinnlose Befragung, bei der entweder nicht relevante Fragen oder Fragen, die der FSW ohnehin beim PA-Prozedere (regelm\u00e4\u00dfige pers\u00f6nliche Gespr\u00e4che, monatlicher Verwendungsnachweis\u2026) erhebt, gestellt werden, l\u00e4sst sich der FSW einiges an Geld kosten. Die Betroffenen k\u00f6nnen sich aber immer sagen lassen, dass gespart werden m\u00fcsse.<\/em><br \/>\n<em>H\u00f6rt auf damit zu evaluieren und tut was! Es geht um die kostbare Lebenszeit von uns behinderten Menschen!\u201c<\/em><\/p>\n<p><strong>Anm.<\/strong>: Was im Kommentar nicht erw\u00e4hnt wird ist, dass der Fragebogen vom FSW \u201eKundInnen-Befragung zur Zufriedenheit mit der Pflegegelderg\u00e4nzungsleistung 2017\u201c zwar eine anonyme Auswertung der Fragen verspricht, jedoch auf jeder der 21 Seiten einen nachvollziehbaren pers\u00f6nlichen Code enth\u00e4lt. Der Fragebogen sollte dann an die Auswertungsfirma \u201eTQS Research &amp; Consulting\u201c zur\u00fcckgesendet werden. Die Fragestellungen gehen in einen pers\u00f6nlichen Bereich, der mit der angeblichen Verbesserung der PGE-Leistung nichts mehr zu tun hat. Da die Umfrage auf freiwilliger Basis basiert, ist es jedem von den Wiener PGE-Leistungsbeziehern freigestellt, diesen Fragebogen auszuf\u00fcllen. Wir konnten noch in Erfahrung bringen, dass manche trotzdem den Fragebogen ausf\u00fcllen wollen, damit die statistische Auswertung ein positives Bild der PGE-Leistung erzeugt. Auch das Schw\u00e4rzen oder Abtrennen des Codes w\u00fcrde zwar die R\u00fcckverfolgung erschweren, jedoch w\u00fcrde eine wahrheitsgetreue Ausf\u00fcllung des Fragebogens eine R\u00fcckverfolgung (vor allem bei speziellen Behinderungen) trotzdem m\u00f6glich machen. Der Fragebogen von \u201eTQS Research &amp; Consulting\u201c grenzt an T\u00e4uschung der PGE-Bezieher_innen, da die Absicht der Befragung sehr schwer einzusch\u00e4tzen ist und es vermutlich um K\u00fcrzungen der PGE-Leistung geht und nicht um Evaluierung&#8230;<br \/>\nAbschlie\u00dfend wollen wir festhalten, dass die PGE-Leistung positiv zu beurteilen ist, jedoch in neun Jahren nie erh\u00f6ht wurde und so stetig \u2013 wie auch das Pflegegeld &#8211; an Wert verliert. Au\u00dferdem steht im Raum, dass Pers\u00f6nliche Assistenten in einem regul\u00e4ren Angestelltenverh\u00e4ltnis besch\u00e4ftigt werden m\u00fcssen, welches die Lohnnebenkosten exorbitant erh\u00f6hen und die komplette PGE-Leistung verteuern w\u00fcrde (Landesleistung von Wien) und dies f\u00fcr viele PGE-Bezieher_innen gar nicht mehr leistbar w\u00e4re.<\/p>\n<p>Artikel zum Thema:<br \/>\nWeniger Pers\u00f6nliche Assistenz bedeutet f\u00fcr uns\u2026 (<a href=\"https:\/\/bmin.info\/WP\/2017\/03\/03\/weniger-persoenliche-assistenz-bedeutet-fuer-uns\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">BMIN-Nachrichten vom 3. M\u00e4rz 2017<\/a>)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Text: BMIN In einem Kommentar auf der Webseite behindertenarbeit.at gibt Thomas Stix eine Stellungnahme zur Lage der Pers\u00f6nlichen Assistenzleistung (PGE) in Wien ab. \u201eEs muss was weitergehen bei der Pers\u00f6nlichen Assistenz. 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