{"id":4594,"date":"2017-07-06T07:03:37","date_gmt":"2017-07-06T06:03:37","guid":{"rendered":"http:\/\/bmin.info\/WP\/?p=4594"},"modified":"2017-07-06T07:03:37","modified_gmt":"2017-07-06T06:03:37","slug":"erfolgreicher-abschluss-der-wiener-wege-zur-inklusion","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/bmin.info\/WP\/2017\/07\/06\/erfolgreicher-abschluss-der-wiener-wege-zur-inklusion\/","title":{"rendered":"Erfolgreicher Abschluss der \u201eWiener Wege zur Inklusion\u201c"},"content":{"rendered":"<p>Text: Rathauskorrespondenz<br \/>\nPilotprojekte bringen neue Angebote f\u00fcr Menschen mit Behinderung in Wien\u2013Frauenberger: \u201eBarrieren zur gesellschaftlichen Teilhabe werden abgebaut\u201c<\/p>\n<p>Im Wiener Rathaus sind am Montag die Ergebnisse des Projekts \u201eWiener Wege zur Inklusion\u201c vorgestellt worden. Nach einj\u00e4hriger Zusammenarbeit mit Menschen mit Behinderung wurden vier Vorschl\u00e4ge f\u00fcr neue Angebote pr\u00e4sentiert, die vom Fonds Soziales Wien (FSW) und seinen Partnerorganisationen in Form von Pilotprojekten umgesetzt werden. Sozialstadtr\u00e4tin Sandra Frauenberger und FSW-Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Peter Hacker dankten den Beteiligten f\u00fcr Ihr Engagement und zeigten sich \u00fcberzeugt, mit dem Projekt die Inklusion von Menschen mit Behinderung in Wien weiter vorantreiben zu k\u00f6nnen.<br \/>\n\u00d6ffentlicher Verkehr, Tagesstruktur, inklusives Zusammenleben und die Verhinderung von Gewalt \u2013 diese von den Projektteilnehmern als vorrangig betrachteten Themen wurden mit konkreten Vorschl\u00e4gen f\u00fcr neue Leistungen ausgestattet. Sie reichen von einer \u201eBuddy\u201c-App, die Menschen mit Behinderung das Fahren mit \u00f6ffentlichen Verkehrsmitteln erleichtern soll, bis zu einem \u201eZentrum der M\u00f6glichkeiten\u201c, das im Bereich au\u00dferhalb der herk\u00f6mmlichen Tagesstruktur neue Anreize schafft. In einer inklusiven Schnupper-WG sollen behinderte und nicht-behinderte Menschen zusammenwohnen und Aufkl\u00e4rer und Mediatoren namens \u201eSonnenklar und Gl\u00fccksbringer\u201c bei der Vermeidung von Konflikten helfen.<\/p>\n<p>\u00dcber 200 interessierte Menschen mit und ohne Behinderung hatten seit Sommer 2016 die M\u00f6glichkeit genutzt, konkrete Ideen und Vorschl\u00e4ge f\u00fcr neue Angebote zu entwickeln. Der Projektablauf erfolgte in mehreren Phasen, in denen mit der Methode des Design Thinkings L\u00f6sungen f\u00fcr bestehende Herausforderungen entwickelt wurden. Vom Beobachten und Verstehen f\u00fchrten die inklusiven Wege zur Ideenfindung und weiter zur Ausf\u00fchrung. Interessierte Personen konnten sich mittels pers\u00f6nlicher Gespr\u00e4che, Themen- und Feedbackworkshops sowie Arbeitsgruppen an dem Projekt beteiligen.<\/p>\n<p>Sozialstadtr\u00e4tin Sandra Frauenberger betonte bei der Abschlussveranstaltung vor 150 Besuchern im Rathaus, dass der gesellschaftlichen Einbindung von Menschen mit Behinderung in Wien ein besonderer Stellenwert einger\u00e4umt werde. \u201eBei den Wiener Wegen zur Inklusion ist das auf vorbildliche Art passiert. Die ExpertInnen in eigener Sache haben sich mit Herzblut beteiligt und konkrete Anliegen formuliert. Die ausgew\u00e4hlten Projekte werden dazu beitragen, dass Barrieren zur gesellschaftlichen Teilhabe abgebaut werden.\u201c<\/p>\n<p>Die Zusammenarbeit mit Kundinnen und Kunden sei daf\u00fcr ein zentraler Ansatz, betonte FSW-Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Peter Hacker. \u201eMit unseren KundInnenbefragungen holen wir seit Jahren R\u00fcckmeldungen ein, die uns dabei helfen, die bestehenden Angebote zu \u00fcberpr\u00fcfen und weiterzuentwickeln. Im aktuellen Projekt konnten die Betroffenen nun auch die Entwicklung neuer Leistungen mitgestalten. Das ist gelebte Inklusion und ein wichtiger Schritt in unserem Bestreben, die Bed\u00fcrfnisse von Menschen mit Behinderung noch treffsicherer abzudecken.\u201c<\/p>\n<p>Abgewickelt wurde das Projekt vom Dachverband Wiener Sozialeinrichtungen, im Kernteam waren die Interessensvertretung f\u00fcr Menschen mit Behinderung, das Selbstvertretungszentrum Wien, die MA 24 Gesundheits- und Sozialplanung sowie VertreterInnen weiterer Organisationen aus dem Behindertenbereich und des FSW vertreten. F\u00fcr die Planung und Durchf\u00fchrung zeichnete die Agentur Wonderwerk Consulting verantwortlich, deren Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Thomas Klein ein ebenso positives Res\u00fcmee zog. \u201eDie Design-Thinking-Methode eignet sich sehr gut, um im Sozialbereich neue Angebote zu entwickeln oder vorhandene Leistungen zu verbessern. Wir haben sehr partizipativ gearbeitet \u2013 die Zielgruppe war in alle Phasen des Projektes eingebunden. Dieser starke Fokus auf die Bed\u00fcrfnisse ist ein zentraler Erfolgsfaktor, nicht nur in der Arbeit mit Menschen mit Behinderung.\u201c<\/p>\n<p>Mit der Veranstaltung im Rathaus biegen die \u201eWiener Wege zur Inklusion\u201c auf die Zielgerade ein. Nach der Detailplanung erfolgt im Herbst die Ausschreibung zu den vier ausgew\u00e4hlten Projekten. Um sicherzustellen, dass die Ideen nicht von der urspr\u00fcnglichen Intention abweichen, werden \u201eSoundingboards\u201c eingerichtet, an denen Menschen mit Behinderung teilnehmen k\u00f6nnen. \u201eAnfang 2018 werden die Pilotprojekte starten\u201c, so Robert Bacher, Projektleiter und Auftraggeber der \u201eWiener Wege zur Inklusion\u201c und Leiter des FSW-Fachbereichs Behindertenarbeit, Mobilit\u00e4t &amp; Beratung. \u201eDanach werden wir gemeinsam mit unseren Kundinnen und Kunden \u00fcberpr\u00fcfen, ob die Leistungen die Erwartungen und Vorgaben erf\u00fcllen. Wenn das der Fall ist, k\u00f6nnen wir sie in den Regelbetrieb aufnehmen.\u201c<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.wiener-wege-zur-inklusion.at\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Weitere Infos: \u2028www.wiener-wege-zur-inklusion.at<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Text: Rathauskorrespondenz Pilotprojekte bringen neue Angebote f\u00fcr Menschen mit Behinderung in Wien\u2013Frauenberger: \u201eBarrieren zur gesellschaftlichen Teilhabe werden abgebaut\u201c Im Wiener Rathaus sind am Montag die Ergebnisse des Projekts \u201eWiener Wege zur Inklusion\u201c vorgestellt worden. 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