{"id":6,"date":"2015-12-11T19:26:33","date_gmt":"2015-12-11T18:26:33","guid":{"rendered":"http:\/\/bmin.info\/WP\/?p=6"},"modified":"2017-04-01T09:14:53","modified_gmt":"2017-04-01T08:14:53","slug":"kronen-zeitung-barrierefreie-geschaefte-falschmeldung-der-wko","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/bmin.info\/WP\/2015\/12\/11\/kronen-zeitung-barrierefreie-geschaefte-falschmeldung-der-wko\/","title":{"rendered":"Kronen Zeitung: Barrierefreie Gesch\u00e4fte &#8211; Falschmeldung der WKO"},"content":{"rendered":"<div id=\"fixedPositionWrapper\">\n<p class=\"blog-entry-title\">Text: Pepo Meia<\/p>\n<div class=\"blog-entry-body\">Unter der \u00dcberschrift: \u201eEs gibt auch Alternativen zum Umbau \u2013 Fast alle Gesch\u00e4fte werden barrierefrei\u201c kann man in einem Bericht in der Krone-Wien lesen (Kein Autor).U.a. hei\u00dft es in der\u00a0<u><a href=\"http:\/\/www.bmin.info\/media\/151208KroneWien.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"external\">Wiener Krone \/ Ausgabe vom 8. Dezember 2015<\/a><\/u>:\u00a0<em>\u201eMit Jahreswechsel m\u00fcssen alle Unternehmen, die Waren oder Dienstleistungen anbieten, barrierefrei zug\u00e4nglich sein. F\u00fcr kleine Betriebe bedeutet eine Nachr\u00fcstung mit Rampen oder Liften eine gro\u00dfe Belastung. Es gibt aber Alternativen zum Umbau, sagt die Wirtschaftskammer, etwa wenn man sein Angebot mobil macht. Mittels Hausbesuchen (Friseur etc.) oder einen kostenlosen Lieferservice (H\u00e4ndler) w\u00e4re der Barrierefreiheit gen\u00fcge getan. Haupts\u00e4chlich gehe es darum, guten Willen zu zeigen und Waren oder Leistungen allen zug\u00e4nglich zu machen, hei\u00dft es in der WKW (Wirtschaftskammer Wien).\u201c<br \/>\n<\/em><br \/>\nIn der Tageszeitung \u201e\u00d6sterreich\u201c &#8211; eine Kurzmeldung zum selben Thema (ohne Autor) unter dem Titel:\u00a0<strong>Barrierefreiheit kommt ab J\u00e4nner &#8211;<em>\u00a0<\/em><em>\u201e<\/em><em>Barrierefrei.<\/em><\/strong><em>\u00a0Alle Unternehmen, die Waren oder Dienstleistungen anbieten, m\u00fcssen ab J\u00e4nner 2016 f\u00fcr jeden Menschen zug\u00e4nglich sein. Als Alternative zum Umbau kann man sein Angebot mobil verf\u00fcgbar machen.\u201c<br \/>\n<\/em><br \/>\n<strong> Wie kommt so eine Meldung in den Tageszeitungen zustande?<\/strong><br \/>\nIn Wien-ORF-News vom 7. Dezember 2015 kann man dies unter der\u00a0<u><a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Schlagzeile\" target=\"_blank\" rel=\"external\">Headline<\/a><\/u>: <strong>\u201eBarrierefreiheit: Countdown l\u00e4uft\u201c<\/strong> nachlesen:<br \/>\n<em>Wiens Kleinunternehmer m\u00fcssen ihre Gesch\u00e4ftsr\u00e4umlichkeiten bis Ende des Jahres barrierefrei zug\u00e4nglich machen. Die Wirtschaftskammer zeigt Alternativen zu einem Umbau der Gesch\u00e4ftslokale auf.<br \/>\n<\/em><em>Ist der Umbau des Gesch\u00e4ftslokales zu teuer, haben die Unternehmer noch eine andere M\u00f6glichkeit, sagt\u00a0<\/em><strong><em>Marlies G\u00f6ttler<\/em><\/strong><em>\u00a0von der Wirtschaftskammer gegen\u00fcber Radio Wien. \u201eMan k\u00f6nnte zum einen \u00fcberlegen, ob man seine Angebote mobil verf\u00fcgbar macht. Im Fall von Dienstleistungen ist das meistens einfacher, da ist man ortsungebunden\u201c.<\/em><em><br \/>\nu.a. hei\u00dft es weiter im Artikel:\u00a0<\/em><strong><em>Barrierefreiheit durch kostenlosen Lieferservice<\/em><\/strong><em><br \/>\nLaut Wirtschaftskammer gehe es haupts\u00e4chlich darum, den Willen zu zeigen, dass man Menschen mit Behinderungen von seinen Dienstleistungen nicht ausgrenzt &#8211; etwa durch Hausbesuche. Kleine Firmen etwa erreichen Barrierefreiheit auch durch einen kostenlosen Lieferservice.\u00a0<\/em><strong><em>Keine Pr\u00fcfung durch Beh\u00f6rde vorgesehen<\/em><\/strong><br \/>\n<u><a href=\"http:\/\/wien.orf.at\/news\/stories\/2746080\/\" target=\"_blank\" rel=\"external\">Der komplette Artikel auf wien.orf.at<\/a><\/u><\/div>\n<div class=\"blog-entry-body\"><\/div>\n<div class=\"blog-entry-body\"><strong><em>Anm. BMIN-Red<\/em><\/strong><em><strong>.:<\/strong> Jeder B\u00fcrger, der sich einigerma\u00dfen mit dieser Materie besch\u00e4ftigt, kann erkennen, dass es sich nur um einen schlechten Scherz der WKO handeln kann. Und es zeigt, wie dehnbar dieses Bundes-Behinderten-Gleichstellungsgesetz (BGStG) ausgelegt wird.<br \/>\n<\/em><br \/>\n<strong>Auf der Webseite der WKO findet man auch eine Brosch\u00fcre mit dem Titel:<\/strong>\u00a0<u><a href=\"https:\/\/www.wko.at\/Content.Node\/Service\/Unternehmensfuehrung--Finanzierung-und-Foerderungen\/Unternehmensfuehrung\/Strategie--Organisation-und-Marketing\/Barrierefreiheit-Broschuere-der-WKOe.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"external\">Barrierefreiheit eine Herausforderung und Chance f\u00fcr die Wirtschaft<\/a><\/u><br \/>\nW\u00f6rtlich hei\u00dft es u.a.:\u00a0Wer hat das Recht auf Barrierefreiheit?<br \/>\nMenschen mit einer Behinderung, die mindestens l\u00e4nger als 6 Monate andauert. Es gilt nicht f\u00fcr Menschen, die nur eine kurzfristige Bewegungseinschr\u00e4nkung haben.<br \/>\n<em>(<\/em><strong><em>Anm.BMIN-Red<\/em><\/strong><em><strong>.:<\/strong> Barrierefreiheit kommt jedem B\u00fcrger zu Gute (u.a. Kinderwagennutzer \u2013 oder sei es nur wenn wenn man kurzfristig mobilit\u00e4tseingeschr\u00e4nkt ist.)<\/em><br \/>\n<strong>Warum m\u00fcssen Unternehmen Barrierefreiheit anbieten?<\/strong><br \/>\nWeil betroffene Menschen mit Behinderungen sonst eine Schadenersatzklage einbringen k\u00f6nnen.<em>\u00a0(<\/em><strong><em>Anm. BMIN-Red<\/em><\/strong><em><strong>.:<\/strong> An die Kaufkraft dieser Bev\u00f6lkerungsgruppe denkt man nicht? &#8211; Ganz zu schweigen von den Menschenrechten!)<\/em><\/div>\n<div class=\"blog-entry-body\"><\/div>\n<div class=\"blog-entry-body\"><strong>Barrierefreiheit ist ein Menschenrecht<\/strong><br \/>\nSeit 2006 ist das BGStG in Kraft. 10 Jahre wurde diese Thematik seitens der WKO \u201everschlafen\u201c und jetzt versucht man mit sogenannten juristischen \u201eSchlupfl\u00f6chern und Tricks\u201c Barrierefreiheit auf ein Minimum zu beschr\u00e4nken. Dies lag sicherlich nicht in der urspr\u00fcnglichen Absicht des Gesetzgebers.<strong>In \u00d6sterreich leben rund 1,6 Millionen Menschen zwischen 16 und 64 Jahren mit Behinderungen.<\/strong> Hochgerechnet haben etwa 630.000 Personen eine seit mindestens sechs Monate andauernde starke Beeintr\u00e4chtigung im Alltag. Dazu kommen etwa eine Million chronisch kranke Menschen, die keine Beeintr\u00e4chtigung im Alltag haben. (Stand Dezember 2008 \u2013\u00a0<u><a href=\"http:\/\/www.nachrichten.at\/nachrichten\/ticker\/Soziales-Behinderte-Statistik-Oesterreich-Hintergrund-Grafik;art449,303448\">Quelle: Nachrichten.at<\/a><\/u>) Momentan sind an die 500.000 Personen in \u00d6sterreich Pflegegeldbezieher.<\/div>\n<\/div>\n<div id=\"midContainerWrapper\"><\/div>\n<div id=\"bottomContainer\"><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Text: Pepo Meia Unter der \u00dcberschrift: \u201eEs gibt auch Alternativen zum Umbau \u2013 Fast alle Gesch\u00e4fte werden barrierefrei\u201c kann man in einem Bericht in der Krone-Wien lesen (Kein Autor).U.a. hei\u00dft es in der\u00a0Wiener Krone \/ Ausgabe vom 8. Dezember 2015:\u00a0\u201eMit Jahreswechsel m\u00fcssen alle Unternehmen, die Waren oder Dienstleistungen anbieten, barrierefrei zug\u00e4nglich sein. 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