{"id":8951,"date":"2021-06-17T14:39:00","date_gmt":"2021-06-17T13:39:00","guid":{"rendered":"https:\/\/bmin.info\/WP\/?p=8951"},"modified":"2021-06-18T07:18:50","modified_gmt":"2021-06-18T06:18:50","slug":"volksanwaelte-diskutieren-krisenjahr-2020-im-nationalrat","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/bmin.info\/WP\/2021\/06\/17\/volksanwaelte-diskutieren-krisenjahr-2020-im-nationalrat\/","title":{"rendered":"Volksanw\u00e4lte diskutieren Krisenjahr 2020 im Nationalrat"},"content":{"rendered":"\n<p>Text: Volksanwaltschaft<br \/><strong><em>Bericht der Volksanwaltschaft an das Parlament liegt erstmals in drei B\u00e4nden vor<\/em><\/strong><br \/>Wegen der COVID-19-Pandemie hat der j\u00e4hrliche Bericht der Volksanwaltschaft an den Nationalrat heuer erstmals drei B\u00e4nde. Neben den B\u00e4nden zur nachpr\u00fcfenden Kontrolle der Verwaltung und zur pr\u00e4ventiven Menschenrechtskontrolle gibt ein zus\u00e4tzlicher Corona-Band Auskunft \u00fcber Beh\u00f6rdenbeschwerden und die Menschenrechtslage in Zusammenhang mit den Virus-Bek\u00e4mpfungsma\u00dfnahmen. Am Mittwoch, 16. Juni diskutieren die Volksanw\u00e4lte Bernhard Achitz, Walter Rosenkranz und Werner Amon dar\u00fcber mit den Abgeordneten im Nationalrats-Plenum. &#8211; <a href=\"https:\/\/bit.ly\/3voEW8W\">Link zum Bericht<\/a>\u00a0<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-gallery aligncenter columns-1 is-cropped wp-block-gallery-1 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\"><ul class=\"blocks-gallery-grid\"><li class=\"blocks-gallery-item\"><figure><a href=\"https:\/\/bmin.info\/WP\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/Kollegium-Volksanwaltschaft-Juli-2019-c-Photo-Simonis-Volksanwaltschaft.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"576\" src=\"https:\/\/bmin.info\/WP\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/Kollegium-Volksanwaltschaft-Juli-2019-c-Photo-Simonis-Volksanwaltschaft.jpg\" alt=\"\" data-id=\"8975\" data-full-url=\"https:\/\/bmin.info\/WP\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/Kollegium-Volksanwaltschaft-Juli-2019-c-Photo-Simonis-Volksanwaltschaft.jpg\" data-link=\"https:\/\/bmin.info\/WP\/?attachment_id=8975\" class=\"wp-image-8975\" srcset=\"https:\/\/bmin.info\/WP\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/Kollegium-Volksanwaltschaft-Juli-2019-c-Photo-Simonis-Volksanwaltschaft.jpg 1024w, https:\/\/bmin.info\/WP\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/Kollegium-Volksanwaltschaft-Juli-2019-c-Photo-Simonis-Volksanwaltschaft-300x169.jpg 300w, https:\/\/bmin.info\/WP\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/Kollegium-Volksanwaltschaft-Juli-2019-c-Photo-Simonis-Volksanwaltschaft-768x432.jpg 768w, https:\/\/bmin.info\/WP\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/Kollegium-Volksanwaltschaft-Juli-2019-c-Photo-Simonis-Volksanwaltschaft-144x81.jpg 144w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><figcaption class=\"blocks-gallery-item__caption\">Volksanwaltschaft \/ Photo Simonis<\/figcaption><\/figure><\/li><\/ul><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>COVID-19: Intransparente Kommunikation f\u00fchrte zu fehlender Akzeptanz<\/strong><br \/>\u00dcber 1.200 Menschen haben sich mit sehr unterschiedlichen Anliegen, die auf die Corona-Pandemie zur\u00fcckzuf\u00fchren sind, an die Volksanwaltschaft gewandt. Die COVID-19-Pandemie macht es f\u00fcr die Politik zweifellos schwierig, immer die richtige Abw\u00e4gung zwischen notwendigem Schutz vor der Krankheit und den Grund- und Freiheitsrechten zu treffen. Aber immer m\u00fcssen wir dar\u00fcber ausf\u00fchrlich und transparent diskutieren, denn \u201ejede Einschr\u00e4nkung der Menschenrechte muss eine Ausnahme bleiben, an die wir uns als Gesellschaft nicht gew\u00f6hnen d\u00fcrfen\u201c, sagt Volksanwalt Bernhard Achitz. Als Beispiel nennt er die drastischen Einschr\u00e4nkungen der Freiheitsrechte in Alten- und Pflegeheimen, aber auch in Einrichtungen f\u00fcr Menschen mit Behinderungen. Gro\u00dfe Unterschiede zwischen medialer Ank\u00fcndigung und gesetzlicher Umsetzung f\u00fchrten dazu, dass Exekutivbedienstete Verhaltensweisen bestraften, obwohl sie legal waren. Achitz: \u201eWenn die Menschen die Ma\u00dfnahmen nicht mehr klar und logisch nachvollziehbar finden, halten sie sich auch immer weniger daran. Und dann steigen die Infektionszahlen.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Aber auch abseits von Corona gab es zahlreiche Beschwerden von B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrgern. So mussten die Volksanw\u00e4lte eine kollegiale Missstandsfeststellung aussprechen, weil zahlreiche Eltern den Schikanen von Familienministerium und \u00d6GK ausgesetzt waren, wenn sie Kindergeld beziehen wollten. Volksanwalt Achitz hat wiederholt gesetzliche \u00c4nderungen gefordert.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Matura in der COVID-19-Pandemie<\/strong><br \/>Mehrere Beschwerden im Gesch\u00e4ftsbereich von Volksanwalt Walter Rosenkranz betrafen die Abhaltung der oder Probleme im Zusammenhang mit der Matura. Die Matura an den AHS erfolgte 2020 schriftlich in Deutsch, einer Fremdsprache und Mathematik. Die m\u00fcndliche Matura wurde COVID-19-bedingt nach Ank\u00fcndigung des Unterrichtsministers nicht abgenommen. &#8222;Da an BHS nicht zwingend Mathematik zur schriftlichen Matura gew\u00e4hlt werden musste, ersparten sich so diejenigen Maturantinnen und Maturanten, die optiert hatten in Mathematik m\u00fcndlich zu maturieren, den Antritt in diesem Fach v\u00f6llig&#8220;, erkl\u00e4rt Rosenkranz. Eine Maturantin, die Mathematik schriftlich w\u00e4hlte, konnte nicht mehr anders optieren. Das empfand sie als ungerecht.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Finanzielle COVID-Unterst\u00fctzungsleistungen<\/strong><br \/>Ungeachtet der vielen gut funktionierenden finanziellen COVID-19-Unterst\u00fctzungsleistungen des Bundes an die B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger, sind bei der Volksanwaltschaft dennoch insgesamt 259 Beschwerden eingelangt, die der Finanzverwaltung zuzuordnen waren. Zum Beispiel wandten sich viele ausl\u00e4ndische 24-Stunden-Betreuerinnen an die Volksanwaltschaft, da sie trotz hoher Verdienstr\u00fcckg\u00e4nge wegen geschlossener Grenzen keine Unterst\u00fctzung aus dem H\u00e4rtefallfonds bekamen, solange sie kein \u00f6sterreichisches Bankkonto vorweisen konnten. Das Bundesministerium f\u00fcr Finanzen argumentierte die Notwendigkeit eines inl\u00e4ndischen Kontos mit der Begr\u00fcndung, Missbrauch vermeiden zu wollen. \u201eEs ist ein Faktum, dass es eine Verordnung der Europ\u00e4ischen Union gibt, die sogenannte SEPA (Single Euro Payments Area) Verordnung\u201c, stellt Amon klar \u2013 \u201edas hei\u00dft, jedes Konto im EU-Ausland ist genauso gut wie ein \u00f6sterreichisches Konto.\u201c Die Volksanwaltschaft konnte aus diesen Gr\u00fcnden nicht nachvollziehen, welchen Missbrauch das Finanzministerium hier bef\u00fcrchtete. Mittlerweile hat das Finanzministerium eingelenkt, und es ist den Pflegerinnen und Pflegern m\u00f6glich einen Antrag zu stellen und Unterst\u00fctzung aus dem H\u00e4rtefallfonds zu erhalten, auch ohne \u00f6sterreichisches Bankkonto.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Text: VolksanwaltschaftBericht der Volksanwaltschaft an das Parlament liegt erstmals in drei B\u00e4nden vorWegen der COVID-19-Pandemie hat der j\u00e4hrliche Bericht der Volksanwaltschaft an den Nationalrat heuer erstmals drei B\u00e4nde. 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